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Inflationsrechner und reale Rendite

Prüfen Sie, wie viel Ihr Kapital nach Inflation und Steuern wirklich einbringt und wie sich die Kaufkraft des Geldes verändert.

Realrendite-Rechner
% pro Jahr
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Jahre
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Der Nominalgewinn sagt, um wie viel die Zahl auf dem Konto gewachsen ist. Der Realgewinn sagt, wie viel mehr Sie sich dafür kaufen können. Bei höherer Inflation können diese beiden Größen so weit auseinanderlaufen, dass eine nominal rentable Anlage real Verluste macht.

Der Rechner rechnet die Nominalrendite in die Realrendite um, zeigt die Kaufkraft des Betrags nach Jahren und lässt Sie gleich die Abgeltungsteuer berücksichtigen, denn diese Steuer wird auf den nominalen und nicht auf den realen Gewinn gezahlt.

Die Fisher-Gleichung statt einfacher Subtraktion

Die gängige Abkürzung besteht darin, die Inflation von der Rendite abzuziehen, korrekt rechnet man jedoch mit dem Quotienten: eins plus Nominalrendite geteilt durch eins plus Inflation, minus eins. Bei niedrigen Werten ist der Unterschied kosmetisch, bei hohen wird er erheblich.

Bei einer Inflation von 12 Prozent und einer Rendite von 15 Prozent legt die einfache Abkürzung 3 Prozent realen Gewinn nahe, die korrekte Rechnung ergibt jedoch rund 2,7 Prozent. Je höher die Werte, desto stärker überzeichnet die Abkürzung das Ergebnis.

Die Steuer auf den Nominalgewinn ist ein versteckter Inflationskosten-Faktor

Der Fiskus besteuert den Nominalgewinn, bei hoher Inflation zahlen Sie also auch auf den Teil des Gewinns Steuern, der lediglich den Wertverlust des Geldes ausgleicht. Dadurch fällt das reale Ergebnis nach Steuern mitunter negativ aus, selbst bei positivem Nominalgewinn.

Deshalb muss man beim Vergleich eines Festgelds mit einer inflationsindexierten Anleihe oder mit Aktien auf das reale Ergebnis nach Steuern schauen. Nur diese Zahl sagt aus, ob Ihr Kapital tatsächlich an Kaufkraft gewonnen hat.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die reale Rendite?

Teilen Sie eins plus die Nominalrendite durch eins plus die Inflationsrate und ziehen Sie eins ab. Das Ergebnis mit hundert multipliziert ergibt die reale Rendite in Prozent, also den tatsächlichen Zuwachs an Kaufkraft.

Wie viel verliert zu Hause gehortetes Bargeld real?

Unverzinstes Bargeld verliert genau so viel, wie die Inflation beträgt. Bei einer Inflation von 5 Prozent pro Jahr behält es nach zehn Jahren noch rund 61 Prozent der ursprünglichen Kaufkraft, obwohl sich der Betrag nominal nicht verändert hat.

Lohnt sich Investieren bei negativer Realrendite?

Eine negative Realrendite bedeutet, dass die betreffende Anlage die Kaufkraft nicht schützt, aber immer noch weniger verliert als Bargeld. Die Entscheidung besteht darin, die verfügbaren Optionen unter Berücksichtigung des Risikos zu vergleichen, und nicht darin, auf die perfekte Variante zu warten.

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