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Oracle im Portfolio: der stille Gewinner im Rennen um Rechenleistung

OCI und mehrjährige Verträge über KI-Infrastruktur verändern das Wachstumsprofil von Oracle. Wir spielen die These über den Auftragsbestand, nicht über kurzfristige Euphorie.

2. August 2026

Oracle war jahrelang ein Synonym für langweilige Datenbanken. Genau deshalb ist der Fall interessant: Der Markt hat das Unternehmen lange wie einen Titel ohne Wachstum bewertet, während OCI in einem ganz konkreten Anwendungsfall zu einer echten Alternative zu den größeren Clouds geworden ist – dem Training und Betrieb von KI-Modellen.

Worauf wir setzen, ist der Auftragsbestand. Immer neue mehrjährige Verträge über Rechenleistung machen aus einmaliger Euphorie einen planbaren Umsatzstrom. Das verändert, wie das gesamte Unternehmen zu bewerten ist, und diese Neubewertung läuft gerade erst.

Das Falsifikationskriterium ist klar: Wenn die Margen im KI-Infrastrukturgeschäft dünn ausfallen und der Capex schneller wächst als der kontrahierte Umsatz, bricht die These zusammen. Wir beobachten das Verhältnis dieser beiden Zahlen Quartal für Quartal.

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